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06.11.2008 - DRK Haan - Einsatz: Wohnhausexplosion in Mettmann ...

Hilfeleistungssystem des DRK hat sich erneut im Ernstfall bewährt.



Die Einsatzstelle in Mettmann

Am Vormittag, des 06.11.08 explodierte das Dachgeschoss eines Wohnhauses in Mettmann. Vorsichtshalber wurden zwei weitere Wohnhäuser evakuiert.

Die Betreuungsgruppe der DRK-Einsatzeinheit Mitte, bestehend aus Helfern der DRK-Ortsvereine Erkrath, Haan, Haan-Gruiten, und Mettmann, hat noch am Vormittag eine Notunterkunft in der Turnhalle des Konrad-Heresbach-Gymnasiums (KHG) eingerichtet, um die betroffenen Personen zu betreuen. Viele Menschen konnten letztendlich bei Angehörigen und in innerörtlichen Pflegeheimen untergebracht werden.

Unterstützt wurden die DRK-Einsatzkräfte durch die Mitarbeiter der DRK-Kreisgeschäftstelle des DRK KV Mettmann.

Im Rahmen der übergreifenden Hilfeleistung des Roten Kreuzes waren bei diesem Einsatz auch Haaner Rotkreuzhelfer dabei.


Die Haaner Helfer unterstützen die Mettmanner Kameraden mit Ihrem Einsatzleitfahrzeug (ELW) über den der Kontakt in der Sammelstelle der Turnhalle des Konrad-Heresbach-Gymnasiums (KHG) mit der Kreisleitstelle, dem Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr an der Einsatzstelle und der Unterkunft des DRK Mettmann gehalten wurde. Zusätzlich wurde die Registrierung der Betroffenen über den ELW vorgenommen.


DRK Fahrzeuge an der Sammelstelle des KHG


Zusätzlich stellte das DRK Haan einen Krankenwagen (KTW) zur Verfügung der bis zur Auflösung der Sammelstelle an der Turnhalle des KHG stand. Danach erfolgte die Verlegung zur Einsatzstelle an die Sudhoffstrassse um dort die Eigensicherung der noch eingesetzten Kräfte von Feuerwehr, THW und DRK zu sorgen.


Um eine schnelle und effiziente Versorgung der Betroffenen zu gewährleisten hat das Rote Kreuz eng mit den Bediensteten der Stadt, der Feuerwehr, den Notfallseelsorgern, der Polizei, dem THW, dem Ordnungsamt und dem Sozialamt zusammengearbeitet. - "Die Zusammenarbeit mit den anderen Behörden und Organisationen, aber auch unter den DRK Einsatzkräften hat hervorragend funktioniert", berichten DRK-Gruppenführer Jörg Schönbeck und Ulrich Wolf vom DRK Mettmann übereinstimmend.



Die fehlende Giebelwand nach der Explosion.

Neben der Versorgung und Betreuung der Betroffenen, hat das Rote Kreuz die Versorgung der über 100 Einsatzkräfte vor Ort mit warmen und kalten Mahlzeiten und Getränken sicher gestellt. Der städtische Rettungsdienst wurde durch die DRK-Rettungsmittel bis in die späten Abendstunden verstärkt.

Der Bürgermeister der Stadt Mettmann, Bodo Nowodworski hat sich bei den DRK-Einsatzkräften für Ihr hervorragendes Engagement herzlich bedankt.

Ein besonderer Dank gilt dem ehrenamtlichen Engagement unserer DRK-Helfer und deren Arbeitgebern, ohne deren tatkräftige Unterstützung die schnelle Hilfe für die Betroffenen nicht möglich gewesen wäre.


Zusätzliche Informationen zum DRK Haan erhalten Sie unter 02129 / 31359. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail an info@drk-haan.de schicken oder sich mittels Kontaktformular bei uns melden.


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