Archiv 2006


zurück zum Archiv

20.05.2006 Grossübung im Tunnel Burgholz (Wuppertal) ...

... "Einsatz" für die Transportkomponente (MANV-T) des DRK Kreisverbandes Mettmann ...

Erneuter Einsatz für die Transportkomponente.

Am letzten Samstag kam die zum Weltjugendtag erstmals eingesetzte Transportkomponente des DRK-Kreisverbandes Mettmann erneut zum Einsatz.

Wie vor drei Wochen handelte es sich "nur" um eine Übung.

Im neu eröffenten Tunnel Burgholz (Verbindung von Eingang Kiesbergtunnel nach Cronenberg) war ein Unfall mit zwei beteiligten Linienbussen und zwei PKW simuliert worden. Einer der Busse war umgestürzt, ein PKW unter dem anderen Bus eingeklemmt. 70 Verletzte wurden duch Mimen dargestellt.



Die rettungsdienstliche Versorgung der "Verletzen" am Behandlungsplatz.

Im Rahmen der Übung wurden die Verletztendarsteller durch die Feuerwehr aus der Tunnelröhre gerettet und zu einem am Tunneleingange errichteten Behandlungsplatz gebracht.

Dort erfolgte die rettungsdienstliche Versorgung durch Notärzte und Rettungsdienstpersonal.





Der Abtransport der "Verletzen" in umliegende Krankenhäuser.

Geordnet nach Schwere der Verletzungen, wurden die Verletzten anschließend in "virtuelle" Krankenhäuser transportiert, die in einem in der Nähe gelegenen Schulzentrum eingerichtet worden waren.
Zur Bewältigung solcher Großschadenslagen existiert in Nordrhein-Westphalen ein Einsatzkonzept, basierend auf überörtlicher Hilfe durch standardisierte Behandlungsplätze und Transportkomponenten.

Die Einsatzeinheiten des Deutschen Roten Kreuzes und der anderen Hilfsorganisationen spielen in diesem Konzept eine Schlüsselrolle.

An der Übung im Tunnel Burgholz war das DRK Haan mit einem Führungsfahrzeug (ELW) und einem Rettungswagen (RTW) beteiligt.
Die Transportkomponente des Kreisverbandes bestand aus einem Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF), zwei Führungsfahrzeugen (ELW), sechs Rettungswagen (RTW), sieben Krankenwagen (KTW) und zwei Mannschaftstransportern (MTW).

Rund 40 Helferinnen und Helfer waren beteiligt. An der gesamten Übung waren über 800 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren und Hilfsorganisationen beteiligt.

Die Übung wurde von allen Beteiligten positiv beurteilt, das Einsatzkonzept konnte zügig umgesetzt werden.

Hier machten sich nicht zuletzt die umfassenden Anstrengungen der Wuppertaler Feuerwehr bemerkbar, die ihr Einsatzkonzept nach dem Schwebebahnunglück im April 1999 nochmals überarbeitet und seitdem ständig weiterentwickelt hatte.



Gute Kommunikation zwischen Hilfsorganisationen und der Feuerwehr.

Der Tunnel Burgholz gilt als der sicherste Straßentunnel in NRW. Beide ca. 1,8km langen Tunnelröhren sind durch große Rettungsröhren miteinander verbunden, die sogar von Feuerwehrfahrzeugen befahren werden können. Es existiert eine Videoüberwachung, die Röhren können bei einem Brand mit leistungsstarken Gebläsen belüftet werden. Der Tunnel wird täglich von ca. 40000 Fahrzeugen genutzt.

Weitere Informationen zur Grossübung und der Beteiligung des DRK Haan oder anderen Dienstleistungen des DRK Haan erhalten Sie unter 02129 / 31359. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schicken (info@drk-haan.de) oder sich mittels Kontaktformular bei uns melden.


zum Seitenanfang ...